Fort- und Weiterbildungen

Teilzeit

Offene Zeitmodelle für (Nachwuchs-)Fachkräfte

Von einer Qualifizierung in Teilzeit profitieren sowohl Eltern, die durch die Kinderbetreuung eingespannt sind, als auch Angehörige, die mit der häuslichen Pflege beschäftigt sind. Ob Ausbildung, Praktikum, Auffrischungsmodule oder Senior-Trainees, Teilqualifikation oder Weiterbildung – mit einer Vielfalt an Angebotsformen kommen Unternehmen unterschiedlichen Bedürfnissen bestehender wie potenzieller Mitarbeitenden entgegen. Gerade für kleine und mittlere Unternehmen kann eine Teilzeitausbildung darüber hinaus eine Lösung sein, wenn etwa eine Ausbildung in Vollzeit nicht finanzierbar oder das Auftragsvolumen zu klein ist. Eine Weiterbildung in Teilzeit eignet sich zudem besonders, um Mitarbeitenden den Wiedereinstieg zu erleichtern, etwa durch Kurse zur Auffrischung oder zur Weiterentwicklung ihrer beruflichen Fähigkeiten.

Hintergrund

Eine Millionen Menschen gelten in Deutschland als „stille Reserve“. Zur stillen Reserve zählen Personen, die keinen Anspruch auf Arbeitslosenunterstützung haben, da sie zuvor keiner oder nicht ausreichend langer Berufstätigkeit nachgegangen sind, zum Beispiel Hausfrauen (vgl. Destatis 2017). Viele von ihnen haben längere Familienauszeiten absolviert und suchen einen Weg zurück in den Job.

Tipp

Mit familienbewussten Weiterbildungs- und Wiedereinstiegsmodellen in Teilzeit können Unternehmen junge Eltern sowie Berufsrückkehrende als qualifizierte Mitarbeitende für sich gewinnen. Oftmals sind diese Zielgruppen besonders motiviert, gut organisiert und verantwortungsbewusst.

Weitere Informationen