Mentoring

Im Tandem zur Karriere

Mit Mentoring unterstützen Unternehmen gezielt und kostengünstig Mitarbeitende bei ihrer Persönlichkeitsentwicklung und dem Karriereaufbau. Damit gelingt es Unternehmen, Schlüsselpositionen aus den eigenen Reihen zu besetzen, Talente bleiben im eigenen Haus. Erfahrene Mitarbeitende (Mentorin bzw. Mentor) geben ihr Wissen an noch unerfahrene (Mentee) weiter. Die Nachwuchskräfte arbeiten mit hohem Identifikationspotenzial an einem authentischen Employer Branding. Für kleine und mittlere Unternehmen mit flachen Hierarchien und ohne eine eigene Personalentwicklungsabteilung eignet sich die Form des Cross-Mentorings besonders. Mentorin oder Mentor und Mentee arbeiten hier aus unterschiedlichen Betrieben und Branchen zusammen. Beschäftigte erhalten Einblicke in andere Unternehmen, Branchen und Organisationen und erweitern ihren Wissensstand. Für das Cross-Mentoring empfiehlt sich ein Branchenmix, nicht zuletzt, um das Abwerben von Mitarbeitenden zu vermeiden.

Hintergrund

Frauen absolvieren ebenso häufig ein Studium und sind gleich hoch qualifiziert wie Männer. Dennoch sind sie in den Führungspositionen der deutschen Wirtschaft, vor allem im Top-Management (Vorstand, Aufsichtsräte), nach wie vor deutlich unterrepräsentiert: Nur knapp jede dritte Führungskraft (29,4 %) war 2019 weiblich (vgl. Destatis 2019).

Tipp

Mentoring-Programme sind ein geeignetes Personalentwicklungsinstrument, um insbesondere Frauen auf ihre Karrieremöglichkeiten aufmerksam zu machen. Denn Frauen sind in der Regel zurückhaltend, was die Einschätzung ihrer eigenen Potenziale anbelangt.

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