Personalentwicklung

Elternzeit und Wiedereinstieg

Nehmen Mitarbeitende für eine Familienphase eine Auszeit, bedeutet das für Unternehmen, vorübergehend auf ihre fachliche Kompetenz und ihr betriebliches Wissen verzichten zu müssen. Eine strategische Personalentwicklung berücksichtigt die Phasen des beruflichen Aus- und Wiedereinstiegs nach einem standardisierten Ablauf. Das hilft, Personalausfälle vorausschauend zu planen. Maßnahmen wie Fort- und Weiterbildung, Mentoring und Coaching begleiten Mitarbeitende vor, während und nach der Familienphase und sichern ihre berufliche wie persönliche Entwicklung. Nicht zuletzt erleichtern sie die Reintegration von Mitarbeitenden. Verlässliche Absprachen sind im gesamten Prozess entscheidend, um unterschiedliche Bedürfnisse aufseiten der Arbeitnehmenden und Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber einvernehmlich zu planen.

Hintergrund

Zwei Drittel aller erwerbstätigen Mütter mit mindestens einem Kind unter 18 Jahren arbeitete im Jahr 2019 in Teilzeit (66,2 %), jedoch nur 6 Prozent der Väter. 87 Prozent der erwerbstätigen Alleinerziehenden sind Frauen (vgl. Destatis 2021).

Tipp

Je gründlicher die Vor- und Nachbereitung der Familienzeit, desto besser gelingt der Wiedereinstieg auch in höherem Stundenumfang. Weiterbildungsmaßnahmen, Mentoring und Coaching erleichtern es vor allem Müttern, nach der Familienzeit eine vollzeitnahe Beschäftigung wiederaufzunehmen.

Weitere Informationen